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Atemwaffen


Neben seinen starken Pranken und Klauen besitzt mancher Drache noch eine effektivere Waffe, die Atemwaffe. Es gibt drei verschiedene Atemwaffen, die sich von Drache zu Drache nochmal in sich unterscheiden: Feueratem, Eisatem und Säureatem. Alle Atemwaffen haben einen Ursprung, den Stoffwechsel des Drachen. Durch verschiedene Enzyme in der Nahrung kann der Drache chemische Stoffe produzieren, welche er in Drüsen in seinem Körper speichert und sofort einsetzen kann. Der Drache verfügt über zwei Mägen und drei Lungen. Der erste Magen dient zur Verdauung der Nahrung. Von dort aus wird der verdaute Speisebrei in den Sekundärmagen geleitet und dort verarbeitet. Je nachdem welche Nahrung der Drache zu sich genommen hat, werden dort die jeweiligen Chemikalien gespalten und in die zugehörigen Drüsen geleitet. Näheres unter den einzelnen Atemwaffen.


1. Feueratem: Die meistgefürchtetste Waffe des Drachen ist der Feueratem. Er kann bis zu 1000 Grad heiß werden und die Flamme mehrere Meter lang. Es gibt kaum eine Rüstung, die dieser Kraft standhält und schwerste Verbrennung, sogar der Tod sind die Folge. Der Feueratem entsteht durch die chemische Reaktion von Wasserstoff und anderen organischen Chemikalien, die im Drachenkörper gebildet werden. Diese entzünden dann den Wasserstoff und in Verbindung mit Sauerstoff entstehen die gewaltigen Flammen des Drachen. Die chemischen Bestandteile werden aus den jeweiligen Drüsen in die Feuerlunge des Drachen geleitet und mit enormem Druck von dort ausgespien. Die Drüsen beinhalten nur eine begrenzte Menge der jeweiligen Stoffe und es dauert einige Zeit, bis der Drache diese Ressourcen wieder nutzen kann. Bis dahin bleibt ihm nur die Möglichkeit, andere Atemwaffen einzusetzen oder durch Geschick und Wendigkeit seinen Feinden zu entkommen.

Eine weitere Feueratemvariante ist die Napalmflamme. Der Napalmatem entsteht nicht in der Lunge, sondern im Maul des Drachen. Dort befinden sich zwei Drüsen, die eine mit Naphtensäure und die andere mit Palmitinsäure gefüllt. Durch Speichelenzyme, deren Zusammensetzung Benzin ähneln und Vermischung der beiden Säuren, entsteht eine dickflüssige, klebrige und vor allem heiß brennende Substanz, die an Gegenständen und Körpern haften bleibt. Brennendes Napalm kann sich durch Leder bis auf die Haut durchfressen und ist nur schwer zu löschen.



2. Eisatem/Frostatem: Ähnlich wie beim Feueratem, entsteht der Eisatem durch Verdauung und Bildung chemischer Stoffe. Der Hauptbestandteil des Eisatems besteht aus Stickstoff, der mit chemischen Enzymen reagiert. Dies geschieht in der Eislunge des Drachen. Der Drache speit einen Eis- oder Froststrahl, der seinen Gegner entweder gefrieren, lähmen oder verletzen kann, je nach Laune und Intensität. Nicht jede Drachenart besitzt den Eisatem, meist sind es Drachen aus kalten und eisigen Gebieten.


3. Säureatem: Diese Atemwaffe beherrscht nahezu jeder Drache. In der dritten Lunge, der Säurelunge wird ätzende Säure eingelagert. Die Zusammensetzung der Säure ist unbekannt, sie ist jedoch so aggressiv, dass es nichts gibt, was vor ihr sicher ist. Sie frisst sich durch Leder, Eisen, Stein, Eis, durch Rüstungen und Kleider und ätzt meist tief bis ins Fleisch des Gegners. Wer einmal mit dieser Säure in Berührung gekommen ist, starb entweder qualvoll oder behielt davon hässliche Narben.