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Der Erddrache (draco telluris)



Der Erddrache ist die größte und meistverbreitete Drachenart. Wenn er über den Himmel zieht, so raubt einem sein Anblick oft den Atem. Erddrachen sind sehr weise und redegewand. Auch der Erddrache ist ein wunderschönes Geschöpf, welches in viele Färbungen vorkommt. Die Färbungen des Schuppenkleides reichen von grün, rot, blau, gold, schwarz, bis hin zu Erdfarben, grau oder auch weiß. Erddrachen können sehr unterschiedlich aussehen. Es gibt unzählige Variationen, was die Hörner des Kopfes und des Körpers betrifft, die Finnen, aber auch das Schwanzende. Der Drache kann am Schwanzende Stacheln haben, Hornplatten, Krallen und Membrane. Die Größe des Erddrachen liegt zwischen 20 und 25 Metern und seine Flügelspannweite zwischen 15 und 20 Metern. Die Schuppen des Erddrachen sind größer als die der Feuerdrachen und leicht herzförmig. Zwar sind sie nicht so feuerresistent, wie die des Feuerdrachen, lassen aber auch keine Waffen eindringen und schützen den Drachenkörper, bis auf die einzige Stelle, die den Drachen zum Verhängnis werden kann. Näheres dazu in der Anatomie des Drachen.

Auch der große Erddrache kann Feuer speien, aber seine Flammen sind nicht so gewaltig, wie die des Feuerdrachen. Eine weitere Eigenschaft des Erddrachen ist der Umgang mit der Magie. Schon zu Merlins Zeiten lernten Drachen von den Menschen die Kunst der Magie. Der Erddrache war aufgrund seiner Weisheit ein guter Schüler und lernte schnell, sich die Magie zu Nutzen zu machen.

Die Magie dient ausschließlich zur Verteidigung und nach einem alten Codex ist es dem Drachen untersagt, diese Magie in bösem Willen gegen Mensch und Tier zu richten, ohne dass es einen Grund dazu gibt. Neben den Feuerdrachen leben auch die Erddrachen in Freundschaft mit den Menschen und schützen sie, wo sie nur können. Von den Menschen erlernten sie auch die Kunst zu sprechen und die Poesie. Erddrachen sind große Poeten und viele Werke, die einst von Drachen verfasst wurden, sind in der ganzen Welt bekannt.

Erddrachen sind monogam, das heißt, wenn ein Erddrache einmal seinen Partner gefunden hat, bleibt er ihm ein Leben lang treu, bis in den Tod. Stirbt der Drachenpartner, so setzen sie ihr Leben alleine fort und ziehen durch die Welt, auf der Suche nach dem Sinn ihres Lebens und neuen Aufgaben. Erddrachen können überall leben, in großen Höhen, in Erdhöhlen, in Grotten und Schluchten, aber auch in Höhlen unterhalb von Wasseroberflächen. Erddrachen sind nämlich gute Schwimmer und können lange auf Tauchgang gehen. Wichtig bei dieser Art der Behausung ist nur, dass die Höhlen nicht komplett geflutet sind und der Drache genug Sauerstoff hat.

Erddrachen ernähren sich vielseitig. Von Fleisch bis hin zu Pflanzen und Fisch steht alles auf ihrem Speiseplan. Das können Kühe und Pferde sein, aber auch mal Hasen und Schafe. Kräuter und Heilpflanzen werden besonders gerne verzehrt, denn sie bilden die Basis für die magischen Fähigkeiten. Die darin enthaltenen Öle und Stoffe sorgen für Energie.